Licht-Blicke für die Osterzeit

Zu einem wahren Zufluchtsort für zahlreiche Menschen ist in diesen Wochen die Licht-Blick-Kirche St. Jodokus in Wewelsburg geworden.

Die BesucherInnen verweilen einzeln in den Bänken, rufen über einen Monitor unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften Licht-Blick-Meditationen ab, die die Seele stärken.

Aktuell hat das Team der „Kirche an der Burg“ zur Osterzeit neue Licht-Blick-Meditationen eingestellt. Eine trägt den Titel „Osterspaziergang“ und schildert in Klang und Farben die Sehnsucht des Menschen nach dem erwachenden Frühling und vergleicht sie wie J.W. v. Goethe in dem einschlägigen Gedicht mit dem Auferstehungsglauben der Christen.

„Auferstehung in Tschernobyl“ heißt eine weitere Andacht. Seit dem Reaktorunglück in der Ukraine 1986 haben wir es mit dem unsichtbaren Gegner der radioaktiven Strahlung zu tun. Dieser „Lichtblick“ erzählt mit der Untermalung von eindringlicher Musik, wie ein mutiger Pfarrer damals in die Todeszone von Tschernobyl zog und bis heute mit den kranken und gefährdeten Menschen dort lebt, um  ihnen Hoffnung durch den Auferstehungsglauben zu machen.

Die Corona-Zeit führt uns vor Augen, dass eigentlich die ganze Welt im letzten eine Todeszone, das Leben endlich ist und nach einem größeren Leben schreit. Dieses Leben ist uns nach christlichen Glauben durch Jesus Christus geöffnet.


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